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Abenteuer erleben im Sauerland


265.000 Gäste besuchten den Freizeitpark Fort Fun im letzten Geschäftsjahr. Damit gehört der in Bestwig gelegene Park zu den großen Touristenattraktionen im Sauerland. Das überzeugte auch den Freizeitparkbetreiber „Looping Gruppe“. Er kaufte das Fort Fun Abenteuerland jüngst für sieben Millionen Euro. Dafür bekommt er einen seit 45 Jahren bekannten und immer wieder auf den neusten Stand gebrachten Freizeitpark. Der überzeugt nicht nur mit seinen Fahrgeschäften, sondern auch mit seiner Lage inmitten der Berge und der Natur im Herzen des Sauerlandes.


Foto: Fort Fun Abenteuerland

Foto: Fort Fun Abenteuerland

Foto: Fort Fun Abenteuerland

„Ich fliege wie ein Vogel“, hört man die Besucher am Fahrgeschäft „Wild Eagle“ rufen. Wer das Gefühl spüren möchte, wartet auf dem Turm inmitten des Parks, schlüpft in einen Fluganzug in der richtigen Größe und wird schließlich von einem Parkmitarbeiter am Fluggerät befestigt. Das zieht bis zu vier Besucher rückwärts in mehreren Metern Höhe den Berg hinauf – und lässt sie schließlich am Seil entlang wieder ins Tal rasen. Für einen kurzen Moment fühlt man sich dabei wirklich wie ein Vogel. Damit ist die Attraktion, für die man pro Flug einen Euro zuzahlt – oder den Coupon aus dem Parkplan verwendet – eines der Highlights in der aktuellen Saison. Wer Geschwindigkeit liebt und die Kontrolle nicht ganz abgeben möchte, wählt die Bobbahn „Trapper Slider“. Unten im Tal setzt man sich gut angeschnallt in einen auf Schienen laufenden Bob. Dann geht es mit einem Schlepplift den Berg hinauf. Oben angekommen kann man den Bob beschleunigen oder abbremsen. Bis zum Stillstand kann man das fest mit der Bahn verbundene Gefährt bringen – oder das Adrenalin bei Höchstgeschwindigkeit ins Blut fließen lassen. „Bremsen“ fordern dezente Schilder am Rand der Bahn immer wieder – doch wer dem Gurt und dem Bob vertraut, macht sich darüber nicht viele Gedanken und genießt die schnelle Fahrt durch den Wald ins Tal. Schnell noch eine Runde? Dafür entscheiden sich die meisten Besucher.

 

 

Wer Wasser mag, kann gleich hinter dem Eingang über den „Rio Grande“ schippern oder in länglichen Booten die deutlich nassere Wasserbahn „Wild River“ ausprobieren. Eltern mit Kindern stoßen nicht weit entfernt auf Wasserkatapulte. Dort können die Kinder beim Park gekaufte Wasserbomben abschießen und sich und die Eltern an heißen Tagen erfrischen. Deutlich beschaulicher ist da die Fahrt mit dem Riesenrad. Von oben hat man einen tollen Blick über die Natur. Auch die „Rocky Mountain Rallye“, bei der man Miniatur-Oldtimer über eine Bahn steuert oder „Old McDonald´s Farm“ eignen sich für Besucher mit kleinen Kindern oder zum Einstieg. Wer mutiger wird, kann auf der Maikäferbahn durch die Baumwipfel rasen. Ist der Schritt geschafft, kann man zur „Devil´s Mine“ wechseln, ohne Überschläge befürchten zu müssen. Ganz mutige können dann auf die neue und wildere Achterbahn „SpeedSnake“ wechseln. Diese ist genau wie das Dunkelfahrgeschäft „Dark Raver“ nur zu empfehlen, wenn man keinen empfindlichen Magen hat.

 

 

Geschickt hat der Park einige familiengerechte Fahrgeschäfte im Eingangsbereich gebündelt. „Crash“ heißt ein kleiner und sanfter Freefall-Tower. Gleich daneben steht der „AirObot“, bei dem die Besucher durch das Treten in Pedale Einfluss auf die Fahrt nehmen. Kindgerecht ist der Gruselfaktor der kleinen Geisterbahn „Secret Stage of Horror“. Im „FunyFuxBau“ kann man sein Geschick auf dem Weg durch einen Raum mit Laserlichtschranken probieren. Abenteuerlustige Kinder werden auch von den „Fort Fun L.A.B.S“ begeistert sein – einer Art modernem Indoor-Spielplatz für junge Entdecker. Auch wenn der Park seinen Besuchern das Mitbringen von Speisen und Getränken ausdrücklich erlaubt kann man sich natürlich auch vor Ort versorgen lassen – vom Burger bis zur Bonbontüte. Inmitten der modernen Attraktionen liegen die „Farm der Tiere“ mit Schafen und Ziegen und ein großer Abenteuerspielplatz. Da bleibt kaum Zeit, um eine der 20minütigen Shows zu sehen, die mehrfach am Tag gezeigt werden. Wer bestimmte Attraktionen unbedingt erleben möchte, sollte sich vor dem Besuch beim Park informieren, da manche Attraktionen zum Beispiel für Wartungsarbeiten an manchen Tagen geschlossen bleiben. Karten für einen Besuch kosten 28 Euro. Die Jahreskarte für Abenteuer im FORT FUN kostet 59,50 Euro.



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