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Morgen komm ich später rein



Arbeiten von überall? Ein neues Buch verspricht das Ende des Büros Jede Management-Mode verlangt nach einem gut verkäuflichen Label. Markus Albers nennt sein Konzept „Easy Economy“ und hat ein Buch darüber geschrieben: „Morgen komm ich später rein: Für mehr Freiheit in der Festanstellung“ Die Schreibtischarbeiter des 21. Jahrhunderts sollen in Zukunft gut vernetzt von überall aus arbeiten können. An Restriktionen wie „Kernzeit“ oder „Meetingzwang“ sind sie nicht mehr gebunden. Stattdessen sitzen sie im Garten und entwickeln neue kreative Ideen. Traumhaft.

 

Das erinnert stark an die „New Economy“ mit ihren beturnschuhten Geschäftsführern und Kickertischen im Pausenraum. Kennzeichen der neuen Telearbeiter: Notebook, Blackberry – und ein Latte Macchiato in einem schicken Café im Prenzlberg.

 

Eine neue bahnbrechende Erkenntnis fehlt diesem Buch, es bereitet jedoch die vorhandenen Argumente für mehr Flexibilität im Job auf. Der Autor untermauert seine Thesen mit Fallstudien, geht aber leider zu wenig auf die Nachteile der von ihm proklamierten Arbeitsform ein.

 

Wer sich mit „Wir nennen es Arbeit“ von Holm Friebe identifiziert, wird auch an diesem Buch Gefallen finden.

 

Morgen komm ich später rein: Für mehr Freiheit in der Festanstellung (Broschiert) Campus Verlag; 18,90 Euro

ISBN: 3593386526

 



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