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ANNO 1503


Das wohl meist erwartete Spiel der letzten Jahre ist nun endlich im Handel erhältlich. Von allen Anno 1602 Fans sehnlichst erwartet schließt es nahtlos an den Vorgänger Anno 1602 an, obwohl es ja ein Jahrhundert vorher spielt.


Wie bereits beim Vorgänger startet man mit einem kleinen Handelsschiff das unter der Fahne des Spielers segelt. Mit diesem Schiff erkundet man die Landkarte und lässt sich auf derjenigen Insel, die einem am Besten gefällt, nieder. Das Schiff ist beladen mit Werkzeug, Nahrung und Holz. Mit dieser Ladung bauen sie ihr Kontor. Es besteht sowohl die Möglichkeit direkt an der Küste direkt zu siedeln, aber man kann auch mit Hilfe des Scouts direkt in der Mitte der Inseln das erste Kontor bauen. Als Heimat empfiehlt sich ein Eiland, das an der Küste aus Bergen besteht und in der Mitte genügend Raum besitzt um eine schöne Stadt anzusiedeln. Man muss hierbei bedenken, dass im Laufe des Spiels Gebäude wie Kirche, Badehaus, Universität, Bibliothek u.ä. gebaut werden müssen. Jedes gibt die verschiedensten Gebäude, vom normalen Siedlerhaus in den verschiedensten Variationen, über Handelplatz bis hin zur Kirche oder Wirtshaus. Man sollte sich vorneweg schon mal überlegen wie die Stadt aussehen soll. Es wird jedoch unumgänglich sein, immer wieder ein paar Häuser abzureißen, denn mit steigender Einwohnerzahl und steigender Zivilisation müssen immer mehr Dienstleistungsgebäude in der Mitte der Stadt gebaut werden, da diese für alle zugänglich sein müssen. Da müssen die Siedlungshäuser oftmals weichen. So wird die Siedlung immer weiter wachsen, ihrem Herrscher ein Schloss bauen wollen. Das Schloss –der Traum eines jeden Anno 1503 – Spielers. Bis dahin verstreichen jedoch etliche Stunden vorm PC…

 

Die Ressourcen haben sich erheblich verändert. Gab es im ersten Teil nur Erz und Gold zum Abbauen und nur eine beschränkte Anzahl an Getreide, Wein, Zuckerrohr etc zum Anbauen, gibt es nun in Anno 1503 eine Vielzahl von Ressourcen. Neu hinzugekommen sind Salz, Marmor oder Diamanten – Minen, auch Kohle kann mit Hilfe einer Köhlerei gewonnen werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, je nach Bodenbeschaffenheit, Hanf, Seide, Hopfen, oder Kartoffeln anzupflanzen, ebenso lassen sich Blumen anpflanzen um Farbe für die Kleidung zu gewinnen. Des weiteren ist das Heilen von Krankheiten nicht mehr selbstverständlich, denn es müssen erst Heilkräuter angebaut werden um die wichtige Medizin herzustellen. Als weiterer wichtiger Aspekt ist der Walfang hinzugekommen. Auch wenn das heutzutage keiner mehr betreibt (oder betreiben sollte) war das Walfett damals sehr wichtig. So auch in Anno 1503, um daraus z.B. Lampenöl herzustellen. Es gibt auch einen Pelztierjäger, der für die etwas feineren Herrschaften Pelztiere jagt um daraus Pelzmäntel etc. herzustellen.

 

Der Schule und der Universität fällt nun ebenfalls eine Aufgabe zu. Die Stadtbewohner können in diesen Gebäuden forschen. Es bilden sich Forschungs- bzw. Wissenspunkte mit Hilfe derer man nun verschiedene Technologien entwickeln kann. Darunter derart wichtige Sachen, wie z.B. Brunnen, um die Effizienz der Felder zu erhöhen, eine Feuerwehr, Apotheke, Arzt, oder auch größere Schiffe. Ebenso der Militärzweig ist davon betroffen. So kann man nur nach ausgiebiger Forschung Militäreinheiten ausbilden.

 

Das Militär – in Anno 1602 nur Stiefmütterlich behandelt, ist das Militär nun ein wichtiger Teil des Spiels. Deshalb gibt es nun viel mehr Einheiten als im Vorgänger, nämlich 11 an der Zahl. Von der einfachen Bedieneinheit für Kanonen, über den Schwertkämpfer und Bogenschützen bis hin zum Musketier! Diese Einheiten sichern die Stadt indem man mit ihnen die Stadttürme besetzen, oder rund um die Stadt Patrouille laufen lässt. Doch Vorsicht… man sollte sich kein zu großes stehendes Heer halten, da die Soldaten sehr viel Geld benötigen. Ein Vorteil ist jedoch, dass sich im Ernstfall die Soldaten sehr schnell ausbilden lassen und somit trotzdem relativ schnell am Brennpunkt des Geschehens stehen können. Man kann nun nicht nur Kanonen bauen, sondern ist auch möglich Belagerungstürme oder Mörser herzustellen, die bei weitem effektiver als Kanonen sind, denn keine Stadtmauer hält einem längeren Beschuss durch Mörser stand. Man sollte es jedoch nicht übertreiben mit der Kriegsführung, da es einigen Aufwand kostet eine ausreichend starke Armee mit Schiffen auf eine andere Insel zu verlegen. Man sollte also einen guten Kosten-Nutzen-Vergleich anstellen, ob sich ein Überfall auf einen Mitspieler lohnt, oder man lieber mit diesem einen Handelsvertrag abschließt um so an seine Ressourcen zu kommen.

 

Der Handel, eigentlich das wichtigste Mittel um an Geld zu kommen. Zum einen treiben die Händler der eigenen Stadt Handel mit den Bewohnern, wodurch man Geld einnimmt, oder man treibt Handel mit den Venezianer, die mit allem und jedem handeln. Eine weitere lukrative Art des Handels ist der Handel mit den Eingeborenen. Dadurch kommt man z.T. sehr günstig an wichtige Güter, da z.B.  die Azteken ihr Gold gegen billigen Plunder abgeben. Der meiste und auch der einträglichste Handel ist jedoch der Handel mit den Mitspieler. Dazu darf man sich nicht mit den Mitspielern im Krieg befinden und ein Handelsvertrag muss geschlossen sein. Danach steht dem Handel nichts mehr im Wege. Nun sollte sich das Geld mehren, denn ansonsten ist es bald zu Ende mit den Expansionsgedanken… Der einzige Risikofaktor beim Handeln sind die Piraten, die jeden Überfallen der ihnen über den Seeweg fährt, außer man besticht sie, dann greifen sie nur die Mitspieler an und selbst ist man vor ihnen sicher. Aber auch nur solange, bis ein anderer Spieler mehr bietet… Deshalb sollte man seine Handelsschiffe nie ohne eine starke Eskorte losschicken.

 

Technische Mindestanforderungen:

Windows 98/2000/ME/XP

Pentium II mit mindestens 500 MHz

128MB RAM, mind. 930 MB Festplattenspeicher

12xCD-ROM-Laufwerk

100% DirectX 7-kompatible Grafikkarte

DirectX 8.1 oder höher

DirectX 8.1 kompatible Soundkarte

 



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